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DIE GESCHICHTE DER ENTSTEHUNG DER GRUNDSCHULE

DIE GESCHICHTE DER ENTSTEHUNG DER GRUNDSCHULE NR. 2

IN DEN JAHREN 1959 – 1990

 

 

 

 

Im Herbst 1957 wurde die Entscheidung über den Bau einer neuen Grundschule in Löwenberg getroffen. Zu dieser Entscheidung führte eine schwierige Situation in der damaligen Schule, die sich im Gebäude des damaligen Klosters befand. Es lernten hier zu viel Schüler, es gab hier zu wenig Klassenräume, die im schlechten technischen Zustand waren. Auf Anregung des Elternbeirates der Grundschule, wurde das Gesellschaftskomitee für den Schulbau einberufen, mit Stanisław Karczmarski an der Spitze. Es ist diesem Gesellschaftskomitee gelungen, das Gebäude in der Allee Wojska Polskiego (das häutige Gebäude C) für den Schulbau zu erwerben. Es liefen immer noch Vorbereitungsarbeiten, um das neue Gebäude auszubauen. Aus vier Räumen wurden Klassenzimmer erstellt. Trotz dieser Lösung lernten die Schüler in zwei Schichten. Für die Lokalisierung der neuen Schule wählte man das Grundstück des früheren königlichen Lehrerseminars. (gebaut 1907, in der Kriegszeit zum Teil zerstört, und nach dem Krieg ganz zerstört). Nach dem Projektplan sollte es ein Gebäude mit 11 Klassenzimmern und einer Turnhalle werden. Im Frühling 1958 begann man mit den Bauarbeiten der neuen Schule. Der Auftragnehmer war das Unternehmen für Geländebauwesen aus Hirschberg. Die Installationsarbeiten wurden durch das Unternehmen Sanitär- und Elektroinstallation  aus Legnica ausgeführt.

Das Schuljahr 1959/1960 begann am 14. September. Leider war die neue Schule noch nicht fertig. Zwei Wochen mussten 16 Klassen im alten Gebäude, mit vier Klassenzimmern lernen. Die Schüler lernten in drei Schichten und hatten nur Hauptfächer. Ein Teil der Lehrer arbeitete auf der Baustelle mit. Die Bevölkerung der Stadt und der Umgebung half bei den Aufräumungsarbeiten. Für den 27. September wurde die festliche Eröffnung geplant.

Es ist Sonntag der 27. September 1959. An der Fassade des Hauptgebäudes hängt die Aufschrift: „Eintausend Schulen für das Jahrtausend“. Diese Aufschrift bestätigt, dass die Schule, nach der Entscheidung des gesellschaftlichen Landeskomitees für den Schulbaufonds, auf die Liste der Schulen für 1000-Jahre eingetragen wurde. Somit wurde dies die erste Schule für das Jahrtausend in Niederschlesien. Vor dem Schulgebäude stand eine Rednertribüne für geladene Gäste. Es kamen unter anderen der Vertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Stanisław Kulczyński (Foto III), der Vorsitzende des Präsidiums des Kreisvolksrates in Breslau Bronisław Ostapczuk, der Kurator des Schulbezirkes in Breslau   S. Dąbrowski. Nach dem offiziellen Teil, der Ansprachen, Danksagungen und Geschenken, gab es ein Konzert. Neben der Eingangstür wurde auch eine Gedenktafel eingemauert. Das Fest endete mit dem Eintritt aller Schüler ins Schulgebäude (Foto IV). Zum Fest kamen auch viele Journalisten.

Am  nächsten Tag, am 28. September 1959, begannen circa 650  Schüler und 15 Lehrer ihre Ausbildung und ihr Schaffen unter der Leitung von Kazimierz Sozański und seinem Vertreter Zbigniew Cembaluk. Die erste Klasse zählte weit über 100 Schüler und war somit die am stärksten vertretene Klasse. Deshalb wurden 3 erste Klassen gebildet. Andere Klassen waren doppelt und zählten 40 – 47 Schüler. Von Anfang an gab es ein Problem – die Überfüllung. Aus diesem Grund lernten viele  Schüler im alten Gebäude. Die Schüler lernten 6 Tage in der Woche, und das Schuljahr wurde in vier Semestern aufgeteilt.  Der erste Lehrkörper bestand aus: Maria Byrska, Krystyna Cembaluk, Maria Dobrucka, Bogusława Korzeniowska, Kazimierz Kuczerawy, Roman Leśniewski, Zdzisława Milczarek, Janina Paliga, Maria Ratajczak, Zdzisława Stelmaszek, Zofia Zawadzka, Stefania Żuchowska, Urszula Żuchowska.

Im Frühling 1960 wurde gemeinsam von Lehrern und Schülern eine Hecke als Schutzbarriere gepflanzt.

Im Schuljahr 1960/61 gab es drei ersten Klassen, deren Klassenlehrerinnen neu eingestellte Lehrerinnen waren. Seit Oktober 1960 pflegt die Schule den Friedhof der sowjetischen Soldaten, der sich in der Nähe der Schule befindet.

Im nächsten Schuljahr wurde Zdzisława Milczarek zur Schulleiterin gewählt. Der Lehrkörper beschloss, das Abzeichen „der vorbildlichen Schüler“ einzuführen. 44 Schüler bekamen dieses Abzeichen, am 22. Dezember 1961.

Das Schuljahr 1962/1963 war voll von wichtigen Schulereignissen. Der erste Schulleiter Kazimierz Sozański verabschiedet sich von 698 Schülern, von den Lehrern und den Eltern. Die Funktion des Direktors übernahm der zur Schule zurückgekehrte Zbigniew Cembaluk. Als stellvertretender Direktor fungiert Halina Becker. Den Lehrerkörper bildeten: Eugenia Bodzioch, Irena Bondaryk, Włodzimierz Bondaryk, Krystyna Cembaluk, Teresa Kobiałka, Marianna Kibień, Jolanta Kielar, Zofia Krzyżostaniak, Kazimierz Kuczerawy, Danuta Leśniewska, Roman Leśniewski, Ewa Nowak, Zdzisława Milczarek, Janina Paliga, Eugeniusz Piątko, Emilia Paliniewicz, Barbara Rauch, Anna Słoma, Eugeniusz Ulanowski, Zofia Zawadzka.

Die Klassen bestanden aus 37 – 47 Schülern. In diesem Jahr gab es einen sehr starken Winter. Die Temperaturen fielen im Januar auf -23 Grad. In den Klassenräumen herrschten nur noch Temperaturen von +10 Grad, es fehlte an Heizstoffen und deshalb kam es, vom 22. Januar bis 20. Februar zur Schulunterbrechung.

Im März ergriff die Kreisverwaltung ZBoWiD die Initiative, der Schule den Namen „Schule der 10. Sudeten Infanteriedivision“ zu geben. Am 9. Juni 1963 fand der Namenstag  der Schule statt. (Foto V). Um 9 Uhr begrüßten die Militärische Ehrenkompanie und die Fahnenträger am Stadtrand die aus 3 Personen bestehende Delegation der ehemaligen Soldaten der 10. Sudeten Infanteriedivision. Es kamen: Józef Borowiec, Stanisław Pawłusiów und Henryk Żuchowski. Die Soldaten übergaben ein Geschoss mit dem Boden, der aus dem Gebiet stammt, welches durch die 10. Sudeten Infanteriedivision am 18. April 1945 erobert wurde. Das Geschoß befindet sich links von der Eingangstür, in einer speziell dafür vorbereiteten Nische. Der Kurator vom Schulbezirk in Breslau Michał Staszków las die Entscheidung des Schulamts vom 21. Mai 1963 über die Namenverleihung vor „Die Grundschule Nr. 2 in Löwenberg bekommt den Namen der Helden der 10. Sudeten Infanteriedivision“. Während  des Fests wurde eine Gedenktafel eingemauert. Am Ende dieses ehrwürdigen Tages fand ein Konzert statt.

Im September 1963 beginnen 665 Kinder ihre Lehre in der Schule. In Klassen sind nicht so stark besetzt als noch im Jahr zuvor. Neue Lehrerinnen sind: Zofia Bochenek und Lidia Chomicka. In der Schule gibt es sechs Organisationen und zehn Arbeitsgemeinschaften. Die Organisationen sind: die Schülermitverwaltung, die Schulsparkasse, die Schulorganisation Freunde der SU, der Umweltschutzbund, die Pfadfinderbewegung und das Polnische Rote Kreuz. Die Arbeitsgemeinschaften untergliedern sich in: Biologie, Mathematik, Polnisch, Russisch, Bücherfreunde, Tanzen, Fotografieren und Sport.

Anfang 1964 – es wurden auf den Straßen der Stadt von 20 bis 22 Uhr Lehrerdienste eingeführt. Der Ziel bestand darin, dass sich nach 20 Uhr keine Schüler mehr  auf den Straßen befinden durften. Die Eltern und die Polizei unterstützten diese Initiative. In diesem Jahr montierte man in der Schule eine Drahtfunkzentrale. Die erste Sendung wurde am 20. April 1964 ausgestrahlt.

Im Schuljahr 1964/65 gab es in der Schule nur 636 Schüler in 17 Klassen. Das wurde das erste Jahr in der Schulgeschichte, in dem alle Schüler nur im Hauptgebäude unterrichtet werden konnten. Zu den neuen Lehrern gehören: Elżbieta Bossowska, Józef Konecki, Elżbieta Sikora und Janina Składanowska. Im April wurden in der Umgebung der Schule 90 Holzbänke montiert. Im Mai entstand  in der Schule das Stadtsportzentrum. Die Kinder aus der Stadt konnten hier nachmittags, und auch samstags und sonntags Sport treiben. Im Mai fand auch in der Stadt ein Fest „der Löwenberger Frühling“ statt. An dem Fest nahmen Lehrer, Schüler, Organisationen und Unternehmen teil. Die Kleinkinder waren in die Farben blau, rot, weiß gekleidet, die Nationalfarben und Friedensfarben symbolisierten. Die Schüler der vierten Klassen verkleideten sich als Blumen und die Schüler der fünften Klassen zeigten sich in den Volkstrachten. Die Schüler der älteren Klassen trugen die Schuluniformen und Bücher.

Das Schuljahr 1965/66 beginnt mit 652 Schüler in 17 Klassen. Neue Lehrerin ist Danuta Milaszewska. Geschichtlich gesehen ist das, das wichtige Jahr  - das Jahrtausend von Polen. Am 19. April 1966 wurde in  Löwenberg einer von vier Staffelläufen „Neiße – Oder die Grenze des Friedens“ begrüβt. Der Staffellauf begann am 16. April in Bogatynia und führte durch Löwenberg nach Stettin. Am nächsten Tag waren die Mitglieder des Staffellaufs mit ihrem Leiter, Major Marek Miłowski, zugast. In den Klassen fanden Diskussionstreffen mit den Mitgliedern des Staffellaufs statt.

Einen Monat später fand die Fortsetzung des Festes „der Löwenberger Frühling“ statt. Der 21. Mai wurde als  „Tag der Jugend“ anerkannt. Im Stadtzentrum fand ein Reigen statt. Zum ersten Mal trugen die Schüler an der Spitze des Reigens einen großen  Schulschild, welches  noch viele Jahre getragen wurde. Die Sportler trugen ihr eigenes Schild „SKS 2 Löwenberg“.

Große Veränderungen bringt das Schuljahr 1966/67 mit sich. Die Schule wurde zur Achtklassigen Schule ernannt. Es gab wieder sehr viel Klassen, 19 Stück. Deshalb kommt es zu Problemen mit den Klassenräumen. Die Schüler der 6. und 7. Klasse lernen somit vorläufig im Lyzeum. Die Schule zählt 675  Schüler, 20 Lehrer und 11 Bedienungsarbeiter. Die Arbeit beginnen: Teresa Aleksandrowicz und Krzysztof Kamieński.

Das Jahr 1967 ist ein Jubiläum – 750 Jahre Löwenberg. Das neue Schuljahr war gefüllt mit den Vorbereitungen zum Stadtfest. Neue Lehrer sind: Leokadia Braun, Halina Drewnicka, Kazimiera Pater, Edwarda Zielińska und Werner Frank. Es lernten 642 Schüler in 18 Klassen. Am 30. September nahmen alle Schüler und Lehrer am historischen Reigen teil. Durch die Straßen der Stadt gingen Ritter, Pagen, Bürgersfrauen und Hofdamen (Foto VI).

Im Jahr 1968 wurde Krzysztof Kamieński der stellvertretende Direktor. In der Schule lernen 827 Schüler in 23 Klassen. Vier Klassen lernen im Gebäude des Lyzeums und zwei Klassen mussten im Ersatzgebäude lernen. Neue Lehrer sind: Anna Domańska, Barbara Kostecka, Maria Makarewicz, Władysława Olma, Krystyna Siniak, Joanna Stankiewicz und Danuta Ziemianowicz. Schwere Lokalbedingungen verursachten, dass das Lehrerzimmer zum Klassenraum wurde. Im September entstand in der Schulumgebung ein geographischer Garten. Im November und Dezember führten die Pfadfinder eine Sammelaktion von Heften und Schulsachen, für Kinder aus Vietnam, durch. Dafür bekamen sie einen Dank von der Botschaft der Demokratische Republik Vietnam.

Im Schuljahr 1969/70 lernten in der Schule weniger Schüler – 762 in 23 Klassen. Vier Klassen mussten noch immer im Gebäude des Lyzeums lernen. Zu den neuen Lehrern gehören: Zuzanna Płachcińska, Teresa Protasiewicz, Stanisława Puchalska und Irena Zawadzka. Seit September 1970 wurden zwei Klassen (V und VI) in die Grundschule Nr. 1 verlegt. In der Schule Nr. 2 bleiben 19 Klassen mit 689 Schülern. Neue Lehrer sind: Danuta Krywienko und Franciszek Fuławka. Im September dieses Jahres fand die Einführung des neuen Systems, das Schülerbetragen statt. Bisher gab es folgende Noten: vorbildlich, auszeichnend, einwandfrei, unzufrieden und tadelnd. Sehr aktiv war dieses Jahres die Pfadfinderbewegung.

Im Frühling 1971 begann man die Sportplätze zu modernisieren. Seit September 1971 lernen in der Schule 610 Schüler. Die Arbeit beginnen: Henryka Kołt, Anna Szakoła, Józefina Wrońska und Teresa Wachal. Zwischenzeitlich vergrößert sich der Lehrerkörper um  Helena Leszczyńska und Albin Kobiałka. Das Schuljahr wurde in drei Semester aufgeteilt. Am 8. Mai 1971 traf das Kommando der 10. Sudeten Infanteriedivision in Opole eine Entscheidung, eine Urne mit dem Boden aus Lenino zu übergeben. Am 12. Oktober fand die Übergabefeierlichkeit statt, in welcher die Urne in die Schulmauer eingesetzt wurde. Am Fest nahmen, auβer Lehrern und Schülern, auch die Stadtregierung, Kombattanten und die Delegation der Soldaten aus der Radiotechnischen Hochschule für Offiziere in Hirschberg teil.

Das Schuljahr 1971/72 gehört der Schülermitverwaltung. Es wurden Radiosendungen gesendet, Schülerdienste und Klassenabende sowie Sammelaktionen organisiert.

Im September 1972 beginnt die neue Geschichte für die Schule. Zum Schuldirektor wurde Andrzej Kociubiński gewählt, seine Vertreterin wurde Teresa Kobiałka. Neue Lehrer sind: Maria Jonak, Janina Korwell, Urszula Kropiwnicka, Teresa Lemcio, Maria Miśków, Hanna Piasecka und Stanisława Wiktor. Die Schule zählt 586 Schüler in 19 Klassen. Die Klassenstärke besteht aus 17 bis 39 Schülern. Im September steht eine größere Küche zur Verfügung. In der Schule wurden viele Veranstaltungen organisiert: der Tag der Polnischen Armee, der Lehrertag, 500 – Jahre Geburtstag von Mikałaj Kopernik, der Kindertag und der Karneval.

Im 1973/74 wurde ein Kindergarten und ein Schülergemeinschaftsraum eröffnet. Neue Lehrer sind: Helena Kaziów, Aniela Opała, Krystyna Wereszczyńska, Zdzisław Domański und Marian Raginia. Das Schuljahr wurde in zwei Semester aufgeteilt.

Am 4. Oktober 1973 wurden zum ersten Mal in der Schulgeschichte die Erstklässler festlich zur Schülergemeinschaft empfangen.

Im Jahre 1974 wurden die Modernisierungsarbeiten an den Sportplätzen zu Ende gebracht. Innerhalb von vier Jahren hat man viel daran gearbeitet, Plätze,  Beleuchtung und Wege wurden erneuert. Der Schulhof wurde eingezäunt. Am 1. Juni organisierte man die offizielle Eröffnung.

Am 12. Dezember 1973 beschloβ der Elternausschuss, für die Schule eine Fahne zu stiften. Das Geld kam aus dem Elternbeitrag, aus den Schenkungen von Betrieben und aus der Jugendarbeiten (Kartoffelernte, Altpapiersammlung). Die Fahne wurde von der Firma „Haft – Art“ in Posen hergestellt. Zur Feier kamen Kombattanten, die Stadtregierung, die Militärkapelle sowie Eltern und Schüler. Zu den ersten Fahnenträgern gehörten: Anna Miśków, Irena Sławecka und Bogusława Szeffs. Im Namen der Schülern sprach Romana Pietrzyk den Dank aus. Maria Raif,  Dorota Michalak, Edward Tulicki, Krzysztof Kwiotek und eine groβe Gruppe der Pfadfinderbewegung legten das Gelübde ab. Im Anschluss fand auf dem Sportplatz eine festliche Eröffnung statt, welche mit einem Konzert in der Sporthalle beendet wurde.

Das Schuljahr 1974/75 - 603 Schüler in 18 Klassen – zwei Klassen lernen im Ersatzgebäude, vier Klassen lernen in Schichten. Neue Lehrer sind: Danuta Maćkowiak und Krystyna Szanter. Interessant ist, dass die Schüler zum ersten Mal in der Schulgeschichte am 31. Dezember 1974 Unterrichte hatten.

Das Jahr 1975 wurde zum Internationalen Jahr der Frauen ausgerufen. Aus diesem Grund organisierte man am 9. März 1975 ein Treffen mit Frauen – Gefangene des Konzentrationslagers, den 2. Weltkrieg miterleben mussten, es kamen 158 Frauen. Von den Schülern wurde ein Konzert und die Bewirtung vorbereitet. Zu diesem Treffen wurden begrüßt: Kapitän Leon Pyffel, General Kazimierz Stec und Gemeindeleiter Stanisław Michalak.

Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte der Schule beginnt das Schuljahr schon am 21. September 1975. Die Zahl der Schüler beträgt 575, 21 Klassen, 6 Klassen lernen in zwei Schichten, 3 Klassen im Ersatzgebäude. Die Klassen zählen 18 – 36 Schüler. Neue Lehrer sind: Maria Miłan, und Eleonora Chomicka. In ein paar Klassen gibt es neue Schulmöbel. Die Schule bekommt am 14. Februar 1976 ein Silbernes Abzeichen für die langjährige Zusammenarbeit mit Kombattanten. Die Mitglieder des Schachklubs unter der Leitung von Elżbieta Urbańska gewannen die Meisterschaft in der Wojewodschaft.

Im nächsten Jahr gewinnt an Bedeutung die schulische Nationalgedächtniskammer. Hier gibt es eine große Sammlung. Die Exponate kommen von Kombattanten. Dank der Organisation ZBoWiD und der 10. Sudeten Infanteriedivision wuchs diese kleine Kammer zum Museum. Hier lernen die Schüler die Geschichte. Hier treffen sich die Pfadfinder mit Kombattanten. Am 25. September 1976 wurde dieses Schulmuseum vom stellvertretenden Verteidigungsminister General Włodzimierz Sawczuk besucht. Der Höhepunkt der Tätigkeit dieses Schulmuseum war der II. Platz im Gesamtpolnischen Wettbewerb u. T. „Traditionen und die Gegenwart“ und der Preis der Redaktion „Der Soldat der Freiheit“. Die Betreulehrerinnen waren Zdzisława Milczarek und Stanisława Wiktor. Am 30. April 1977 wurde ihnen in Warschau in der Zeitungsredaktion der Preis überreicht, im Anschluss fand ein Treffen mit dem Schulminister statt.

Im Mai 1977 waren die Pfadfinder zu Besuch bei der 10. Sudeten Infanteriedivision in Opole. Im Juni fand ein Konzert der Schulmusikgruppe in der Radiotechnischen Hochschule für Offiziere in Hirschberg statt.

Das Jahr 1977/78. Es gibt 550 Schüler in 19 Klassen. Neue Lehrer sind: Stanisława Mazurek und Józef Kowalczyk. Am 28. September 1977 nahmen die Schüler mit ihren Klassenlehrern an dem Fest „760 Jahre Löwenberg“ teil. Alle Teilnehmer gingen in dem Reigen auf den Marktplatz, wo es eine Inszenierung der Stadtrechteverleihung gab. Am 28. April 1978 besuchte das Schulmuseum eine Gruppe von ehemaligen Kriegsgefangenen aus Frankreich. Am 1. Juli 1978 bekamen drei Pfadfinderwölflinge, unter der Leitung von Stanisława Mazurek, Krystyna Szanter und Renata Dziedzińska, von dem Pfadfinderoberleiter von Polen Jerzy Wojciechowski den Titel „Meisterpfadfinderwölfling“.

Im September 1978 kamen zur Schule neue Schüler aus den umliegenden Dörfern Chmielno und Rakowice, wo die Grundschulen geschloβen wurden. Es entstanden 22 Klassen mit 634 Schülern. Neue Lehrer sind: Genowefa Górecka, Stanisław Lipska, Wiktoria Sudoł und Krystyna Szyszka. Am 24. Februar 1979 wurde ein Treffen mit  Kombattanten organisiert. Zum Treffen kamen ehemalige Soldaten, die während des 2. Weltkriegs in der Roten Armee dienten. Nach dem offiziellen Teil traten die Schüler mit einem Konzert auf. Die Schüler erzielen Erfolge in Olympiaden in Polnisch, Russisch, Tischtennis, Basketball.

Das Schuljahr 1979/80 beginnt mit 672 Schüler in 24 Klassen. Neue Lehrer sind: Ewa Hołub und Jerzy Pawłusiów. In der Schulkantine steht das Mittagsessen für 418 Schüler bereit.

Das nächste Schuljahr war besonders schwierig. 729 Schüler lernen in 27 Klassen. Zum ersten Mal gibt es 5 Erstklassen. 4 Erstklassen lernen im Lyzeum. Neue Lehrer sind: Jolanta Janz und Urszula Wróbel. Da viele Lehrer eine Unterbrechung vom Schuldienst machten, arbeiteten in der Schule Stanisław Brutkowski, Waleria Łukaszewska, Krystyna Janik, Jadwiga Owsiańska und Zofia Sadownik.

Im Schuljahr 1981/82 lernen 738 Schüler in 28 Klassen. Neue Lehrer sind: Anna Gacek, Wanda Nowak-Kobylak, Wojciech Milczarek, Bożena Mruk, Stanisław Wachal, Helena Zamojska und Alicja Żabska. Die Schüler lernen 5 Tage in der Woche.

Seit den 60er Jahren gibt es in der Schule den Verein der Polnisch – Russischen Freundschaft. Eine von vielen Aufgaben war die Betreuung des Friedhofes von sowjetischen Soldaten. Im März bekam die Schule von dem Wojewodschaftskomitee für den Schutz der Kampf- und Martyrium-Denkmäler das Abzeichen des Vereins der Polnisch – Russischen Freundschaft für die besonders gute Betreuung dieses Friedhofes.

Da es im September 1982 sehr viele Schüler gab, lernten die Klassen II – VIII im Lyzeum. In der Schule blieben 22 Klassen mit 579 Schülern und zwei Gruppen im Kindergarten. Die Arbeit in der Schule beginnt Wiesława Serafin.

Eine von vielen Organisationen, die in der  Schule sehr aktiv sind, ist die Schülergenossenschaft, deren Betreuerin Barbara Kaczyńska war. Die Schülergenossenschaft führte ein Schülergeschäft, in dem die Schüler Schulsachen, Getränke und Süßigkeiten kaufen konnten. Diese Organisation bekam den ersten Platz im Wettbewerb „Freundliche Hilfe“.

Das Schuljahr 1983/84 – 595 Schüler lernen in 22 Klassen. Neue Lehrer sind: Alicja Kurlej und Justyna Wrzesińska. Am 16. September 1983 besuchen Jerzy Bengom – Stellvertreter Kommandeur von  der 10. Sudeten Infanteriedivision mit seiner Frau Izabela – auch eine Kombattantin, die Schule.

Im Wettbewerb für die beste Ausstellung zum Thema Krieg, das von dem  Schulamt organisiert wurde, belegte die Schule den III. Platz. Der Preis war ein Ausflug durch die Kampfroute der I. Polnischen Armee. Die Schüler brachten von diesem Ausflug eine Urne mit dem Boden mit. In dieser Zeit beginnt man auch mit den Bauarbeiten der neuen Räume für eine Bibliothek und einen Kunstraum.

Im Schuljahr 1984/85 lernen 615 Schüler in 21 Klassen. Neue Lehrer sind: Krystyna Szawłowska, Bronisław Maliński und Mirosław Kobiałka. Im Winter erstellten die Sportlehrer auf dem Sportplatz eine Eisbahn. In den Tagen von 3 – 4 Mai 1985 wurde in Breslau in der Grundschule Nr. 68, ein Treffen der Schulen organisiert, die mit der 10. Sudeten Infanteriedivision in Opole zusammenarbeiten.

Im Schuljahr 1985/86 lernen 646 Schüler in 22 Klassen nur im Hauptgebäude aber in zwei Schichten. Im Ersatzgebäude blieb immer noch der Kindergarten, der Spielraum und der Kunstraum. Neue Lehrer sind: Lidia Raif und Teresa Jarmołowicz. Die Schule belegte den III. Platz im Berufswettbewerb. Groβe Aktivität zeigen der Zirkel Touristik und Geschichte, sowie der Regionalzirkel „Freunde des Löwenberger Landes“. Es wurden Ausflüge nach Hirschberg, Breslau, Bunzlau, Schreiberhau, Krummhübel und ins Isergebirge veranstaltet. In der Schule gibt es eine Redaktion „Miniradio“, die einmal im Monat eine Radiosendung über das Schulleben sendet.

Im September 1986 wurde das Gebäude B mit 4 Klassenräumen übergegeben seiner Bestimmung übergeben. In beiden Schulgebäuden lernen 646 Schüler in 23 Klassen und arbeiten 43 Lehrer. Neue Lehrer sind: Jadwiga Borowiec, Elżbieta Mazut, Krystyna Płonka, Jolanta Rzeszowska und Elżbieta Ugrynowicz. In demselben Jahr zählt die Schulbibliothek 17,7 Tausend Bücher und es wurden 42 Schulzeitschriften abonniert.

Im Schuljahr 1987/88 lernen 641 Schüler in 23 Klassen. Zum Lehrkörper vergrößert sich um: Bogusława Piątko, Andrzej Kaszewski und Eugeniusz Sadownik. Das gröβte Ereignis des Jahres ist „770 Jahre Löwenberg“. Die Schule nahm an dem Reigen teil. Durch die Straßen der Stadt gingen die Schüler, deren Kleidung einzelne Epochen darstellten. Im November feierte man die Holms Tage. Die Schule, genauer gesagt den Friedhof, besuchte eine Delegation aus Russland, aus der Stadt Holm. 

Im Schuljahr 1988/89 lernt in der Schule 636 Schüler in 23 Klassen. Neue Lehrer sind: Danuta Kobiałka, Artur Lipski, Beata Suchecka, Izabela Zabawa und Beata Żoga. Über 100 Schüler und Lehrer nahmen im September an dem Ausflug „Altweibersommer“ teil. Alle Vorbereitungen für den Ausflug überwachte Piotr Gryszel. Die Schule gewann einen Pokal für ihre Aktivität. Neue Lehrer im Jahr 1989 sind: Renata Zając und Bogusława Larek. Im März, zum Frauentag, welcher sich schon zum fünften Mal jährte, wurde das Treffen mit Kombattantinnen organisiert. Eine Schülerin hatte die Möglichkeit, in der Stadt zu regieren. Nach der Wahl am 30. Juni auf dem Stadtmarkt, wurde die Schülerin Katarzyna Matusiewicz gewählt, sie bekam am nächsten Tag am 1. Juni den symbolischen Schlüssel  zu dem Stadttor.

Im nächsten Schuljahr 1990/91 beginnen die Arbeit an der Schule: Joanna Butrymowicz, Krystyna Drobczyńska, Urszula und Andrzej Graczyk, Marzanna Krzyszkowska, Marzena Markulak, Tomasz Szota und der Prister Janusz Szetelnicki. Bisherige Vertreterin des Direktors, Teresa Kobiałka lässt sich nach 17jährigen Schuldienst emeritieren. Ihre Funktion übernimmt Jadwiga Borowiec. Zum ersten Mal wurde Religion zum Schulfach.

Im Jahr 1991 lässt sich der bisherige Schuldirektor nach 18 Jahren Arbeit emeritieren und zum neuen Schuldirektor wurde nach der Ausschreibung Justyna Wrzesińska ernannt. Sie beginnt ihre Arbeit in schwierigen Zeiten für das Bildungswesen. Zu den Neuerungen im Schuldienst gehören: Reduzierung um 4 Unterrichtsstunden in der Woche, die Einführung der 6 – stufigen Notenskala, neue Vorschriften im Bereich der Beurteilung vom Schülerverhalten und die Schulkontrolle vom Kuratorium. 3 Lehrerinnen gehen in dieser Zeit in den Mutterurlaub. Nun arbeiten 40 Lehrer an der Schule, neue Lehrer sind: Magdalena, Artur Pawłowicz  und Stanisław Siedlecki.

Die kommenden Jahre werden neue Herausforderungen und neue Leistungen bringen, aber das ist eine andere Geschichte der Schule. Dies ist aber nicht unsere Geschichte, sondern die Gegenwart.

 Tłumaczenie na język niemiecki przygotowała Joanna Pawłowska
- nauczycielka j. niemieckiego w naszej szkole.


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